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. . V O M   A N F A N G   D E R   E L E K T R I S C H E N   E N E R G I E 

Elektrizität wurde zuerst von dem griechischen Philosophen und Astronomen Thales um 500 v.Chr. entdeckt.
Er beobachtete, dass wenn man Pelz und Bernstein aneinander reibt, leichtere Materialien, wie etwa eine Feder, angezogen werden. Dieses Phänomen führte zu der Annahme, dass Bernstein lebt und die Anziehung wäre das Einatmen des Steines. Heute wissen wir, dass die Reibung bzw. die Annäherung zweier solcher Stoffe zu einer Ladungstrennung führt. Dies geschieht auch, wenn wir über einen Teppich laufen: Bei jedem Schritt entzieht der Teppich dem Leder der Schusohle Elektronen, was dazu führt, dass sich der Teppich negativ aufläd und die Person positiv. Die Folgen sind spürbar, wenn der Ladungsaugleich durch die Berührung der Türklinke erfolgt: die Person erhfährt einen elektrischen Schlag, da die sich frei bewegenden Elektronen von der Türklinke auf die Person übergehen. Bei Gummisohlen ist es genau umgekehrt. Dem Teppich werden Elektronen entzogen, was zu einer positiven Aufladung führt. Auch hier werden bei Berührung der Türklingen die Ladungen wieder ausgeglichen. In welche Richtung die Elektronen übergehen, kann die Person nicht sagen, da in beiden Fällen die Wirkung beim Berühren der Türklinke identisch ist...
Zurück zum Berstein: Um 1600 entdeckte William Gilbert (der erste Arzt von Königin Elisabeth), dass Dinge, wie Diamanten, Glas, Schwefel und Wachs die gleiche Eigenschaft wie Bernstein besitzen. Er nannte diese Gegenstände "Electrics" (vom lateinischen Wort Electricum, was übersetzt Bernstein bedeutet) und seine Untersuchungen trugen die Bezeichnung "vis electrica". Er ist nicht nur der Namensgeber der Elektrizität, er war auch der erste der strikt zwischen Magnetismus und statischer Elektrizität unterschied...


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